Abschnitt 2:

Der zweite Abschnitt ist 4,2 Kilometer lang und verläuft vom Rhein-Herne-Kanal bis kurz vor die Anschlussstelle Bochum-Riemke. Größte Herausforderung hierbei ist der Neubau der Autobahnkreuzes Herne, Dauergast zur Rushhour in den Verkehrsnachrichten. Das ist kein Wunder, denn auch auf der kreuzenden A42 fahren in diesem Bereich täglich rund 100.000 Fahrzeuge. Zur Verbesserung des Verkehrsflusses wird im Herner Kreuz ein neues Tunnel/Trog-Bauwerk für den Süd-West Verkehr (Bochum in Richtung Oberhausen) erstellt sowie ein neues Rampenbauwerk. Im gesamten Planungsabschnitt auf dem Stadtgebiet Herne befinden sich 25 Brückenbauwerke, davon müssen 21 Bauwerke aufgrund von Achsverschiebungen, zu geringen lichten Höhen und Weiten und anderen Stützenstellungen neu erstellt werden. Besonders schwierig sind die Erneuerungen von fünf Eisenbahnüberführungen. Davon liegen drei Eisenbahnüberführungen im Zuge der A 43 südlich des Herner Kreuzes. Zwei Eisenbahnüberführungen liegen an der A 42 westlich des Herner Kreuzes.

Mit 189 Millionen Euro Baukosten wird derzeit kalkuliert, 2015 soll es mit dem Planungsentwurf in die "Erörterung" gehen.